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Der Geschmack von Zitronen und Vergebung ist ein warmherziger, spannungsreich erzählter Wohlfühlroman an der Amalfiküste, in dem zwei Frauen lernen, dass die bitterste Schale oft das süßeste Innere schützt. Nach dem Tod ihrer Großmutter erhält die Hamburger Anwältin Mia einen alten Schlüssel und die Adresse einer Villa mit verwildertem Zitronenhain in Limoncello. Vor Ort trifft sie überraschend auf Elena, eine temperamentvolle Köchin – ihre Halbschwester, von deren Existenz sie nichts wusste. Ein Testament zwingt beide, Villa und Hain nur gemeinsam zu übernehmen: Bis zur Herbsternte müssen sie das Anwesen instand setzen und nach Nonna Teresas Notizen den traditionellen Limoncello wieder zum Leben erwecken – sonst fällt alles an die Gemeinde zurück.
Während zwischen terrassierten Hängen, Meerblick und Marktgassen anfangs die Funken fliegen, führen versteckte Briefe, ein Medaillon von 1943 und Archivfunde in Salerno zu einer verschütteten Familiengeschichte: Teresas verbotene Liebe, ein verschollener Sohn, die Fehde zweier Familien — und die Erkenntnis, dass Elenas "Adoption" in Wahrheit ein Schutzschild war. Parallel wächst die zarte Anziehung zwischen Mia und Lorenzo, einem besonnenen Küchenchef, der ihr zeigt, wie man aus Zitronen nicht nur Rezepte, sondern auch Lebensmut gewinnt. Ferragosto, Dorfplatz und Strandgrotte werden zur Bühne für Entscheidungen: Mias Ex-Verlobter lockt mit Kanzleipartnerschaft – doch Mia erkennt den Preis eines Lebens ohne Raum für Nähe. Sie entscheidet sich für Italien, für die Schwester, für die Arbeit der Hände und ein neues Miteinander.
Mit jeder gedrehten Flasche und jeder Schale "bittere Schale zuerst" rückt die Erfüllung der Testamentsbedingung näher. Der ausgewogene Ansatz gelingt, der Notar bestätigt das Erbe, und "Sorelle Limone" – Restaurant, Limoncello-Linie und Koch-/Beratungsabende – wird zum lebendigen Mittelpunkt des Dorfes. Im Frühling, wenn die Zagara blüht, planen Mia und Lorenzo eine kleine Hochzeit im Hain: ein schlichtes, helles Fest, das aus Vergebung, Familie und Tradition Zukunft macht.
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